Projekt Bienenwiese Parndorf – Happy Bee Parndorf

Was ist das! Warum tun wir das! Wie können Private sich engagieren und Betriebe helfen!

Heute sterben Bienen und Insekten in einem erschreckenden Ausmaß. Wir möchten auch in Parndorf aktiv werden und gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schutz der Honigbienen, Wildbienen und Insekten setzen.


Im Frühjahr 19 starten wir daher in Parndorf im Bereich der Viaduktwiese an der Bahn mit den ersten Schritten für unsere Bienenwiese. In der ersten Saison werden gemeinsam mit dem Imker Markus Bleich (www.beehero.at) Bienenstöcke aufgestellt und Bienen-Schaukästen aufgestellt die Einblick in das Leben im Stock geben.

mehr dazu unter!
http://www.gemeinde-parndorf.at/de/umwelt_natur/

Insekt des Jahres

Insekt des Jahres 2019: Rostrote Mauerbiene

Die Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) ist ein echter Frühlingsbote – sobald die auffallend pelzig behaarte Wildbiene auftritt, ist die Zeit der andauernden Fröste vorüber und Frühjahrsblüher, wie Krokusse oder Schneeglöckchen recken ihre Knospen der Sonne entgegen.

„Mit der Rostroten Mauerbiene wurde die zweite Bienenart als ‚Insekt des Jahres’ gekürt. Wir möchten mit dieser Wahl auch auf das Artensterben der Wildbienen aufmerksam machen – auch wenn unser Jahresinsekt bisher nicht als gefährdet gilt“, erläutert Prof. Dr. Thomas Schmitt, Direktor des Senckenberg Deutschen Entomologischen Institut in Müncheberg und Vorsitzender des Auswahl-Kuratoriums. „Auch wollen wir generell auf die hohe Bedeutung der Bestäubung als Ökosystemdienstleistung hinweisen, die für unsere Nahrungsmittelproduktion äußerst wichtig ist“, fügt der Wissenschaftler hinzu.

Quelle:
Ein Männchen der Rostroten Mauerbiene (Osmia bicornis) © Paul Westrich
https://www.dgaae.de/de/insekt-des-jahres.html

„Rund 700 Wildbienenarten leben bei uns in Mitteleuropa. Sie alle spielen eine wichtige Rolle im Naturhaushalt. Die Natur, die Kulturlandschaft, wir Menschen brauchen sie – als unersetzbare Bestäuber in einem gesunden und produktiven Ökosystem. Für ihren Schutz müssen wir ‚grenzenlos‘ denken. Deshalb habe ich sofort zugesagt, Schirmherrin für die Rostrote Mauerbiene, das Insekt des Jahres 2019 für Österreich, Deutschland und die Schweiz zu werden“, so die österreichische Umweltministerin Elisabeth Köstinger.

Aufgrund ihres Nistverhaltens ist die Rostrote Mauerbiene häufig in der Nähe menschlicher Behausungen zu finden. Die etwa 8 bis 14 Millimeter großen Insekten nutzen vorhandene Hohlräume in Trockenmauern, Löß- und Lehmwänden, aber auch in Totholz, lockerem Gestein und zahlreichen anderen Strukturen, um darin ihre einzelnen gemörtelten Brutnester anzulegen. „Nester dieser Biene wurden schon in Türschlössern, in der Plastikhülle eines Rolladenstoppers und sogar in einer Holzflöte gefunden“, ergänzt Schmitt.

Dabei geht von der an eine schlanke Hummel erinnernden Biene aber keine Gefahr aus. Schmitt hierzu: „Die Rostroten Mauerbienen sind nicht zum Stechen aufgelegt – das ‚Zusammenleben’ mit dem Menschen ist kein Problem. Im Gegenteil: Die Biene bietet die Gelegenheit den Lebenszyklus eines Insekten ganz aus der Nähe zu beobachten.“ 
Pro Jahr entwickelt sich eine Generation dieser Mauerbienen: Die Weibchen legen im Frühjahr die mit Pollen gefüllten Nisthöhlen an, in denen sich die Larven bis August zu erwachsenen Bienen entwickeln. In diesem Zustand verharren sie bis zum nächsten Frühjahr, um sich dann mit ihren kräftigen Kiefern aus dem verschlossenen Nest zu nagen. Dort warten bereits die männlichen Tiere zu Paarung und der Zyklus beginnt erneut.


Ein Mauerbienenweibchen bei der Nahrungssuche an Goldlack (Erysimum cheiri). © Paul Westrich

Der wissenschaftliche Namenszusatz des Jahresinsekts – bicornis, lateinisch für zweihörnig – leitet sich von einem eindeutigen Erkennungsmerkmal ab: Die weiblichen Tiere tragen zwei spatelartige Hörnchen am Kopf, die zur Ernte von Blütenpollen dienen. Hierbei sind die Mauerbienen nicht auf eine bestimmte Pflanze angewiesen, es gibt kaum eine Blütenpflanze deren Pollen Osmia bicornis nicht einträgt. Viel entscheidender ist dagegen der Umfang des Pollenangebotes und die Verfügbarkeit in Nestnähe – auch damit die Bienen ihre wichtige Aufgabe als Bestäuber wahrnehmen können.

„Die Rostrote Mauerbiene gilt bisher als ungefährdet – dennoch steht sie, wie alle Wildbienenarten, unter Schutz“, erläutert Schmitt und gibt einen Tipp, wie der Erhalt der Bienenart unterstützt werden kann: „Unser ‚Insekt des Jahres’ freut sich im Frühjahr über Nistplatzangebote. Diese ‚Insektenhotels’ lassen sich auch prima selbst herstellen und bieten eine gute Gelegenheit Kinder an das Thema Insektenschutz heranzuführen!“.


Hummel im Frühjahr

Quelle
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/hummeln/06351.html
März In milden Gegenden verlassen die Königinnen vieler Arten an warmen Frühlingstagen ihre Verstecke und suchen an den Frühjahrsblüten erste Nahrung. Bis Ende des Monats – in kälteren Gegenden etwas später – suchen sie hier intensiv nach Erd-, Felsen- und Baumhöhlen (z. B. Mauslöchern), um eine Kolonie zu gründen. Dies ist die beste
Zeit zur Ansiedlung in Hummelkästen im Garten.
Neu: Die ersten Arten sind je nach Verbreitung Bombus hortorum, jonellus, lucorum, pascuorum, pratorum, terrestris, also meist örtlich häufige und bekannte Arten wie die Wiesenhummel, Dunkle Erdhummel und Ackerhummel; es folgen B. hypnorum, lapidarius, lapponicus, muscorum.
April Für die früheren und häufigsten Arten ist die Nistplatzsuche Mitte des Monats (in kühlen Gegenden Ende April) abgeschlossen; Königinnen, die jetzt noch suchen, nehmen in der Regel keinen Nistplatz mehr dauerhaft an. Andere, spätere Arten erscheinen erst jetzt:
Neu: B. humilis, sylvarum, dann B. alpinus, mendax, ruderarius, veteranus, wurfleini und Ende des Monats B. pomorum, ruderatus, sicheli, soroeensis.

Quelle http://www.wildbienen.de/hub-jahr.htm

Pflanzenmarkt beim BIO Hof Achleitner

Highlights:
 

  • Heuer neu: Biologischen Balkon- und Sonnenblumen
  • Alpakas zum StreichelnFairtrade-Mode aus Peru (von 4 Familien) & eigene Alpaka-Produkte (Decken, u.v.m.) von Familie Plamberger aus Schönering
  • Vortrag “Geheimnisse der Bienenwelt” von Markus Bleich (BeeHero) Fr. 13-18 Uhr, Sa. 9-14 Uhr

Termine
 

  • Freitag, 26. April: 9-18 Uhr
  • Samstag, 27. April: 9-14 Uhr
  • Link

Kognitive Leistung von Insekten in freier Wildbahn

Das Verständnis der Wahrnehmung und des Lernverhaltens von Tieren und wie sie sich an etwa erinnern können, ist entscheidend dafür, wie Wahrnehmungen auf die natürliche Selektion einwirken und wie sich ökologische Faktoren auf das Verhalten auswirken. Die Mehrzahl der Studien zur Wahrnehmung werden anhand von Tieren in Gefangenschaft untersucht – in Laboratorien. Der Vorteil dabei ist eine kontrollierte Umgebung für genaue Messdaten. Allerdings könnte dies zu einer Verfälschung führen, da sich Lernleistungen in einer natürlichen Umgebung mit unterschiedlichen Störfaktoren ganz anders entwickeln könnten.

https://bienen-nachrichten.de/2019/kognitive-leistung-von-insekten-freier-wildbahn/432

Bessere Bestäubung dank Hecken

Wissenschaftler haben untersucht, ob Hecken und ihre Verbindung zu Waldrändern sich positiv auf die Bestäubung von Erdbeeren auswirken. Dabei stellte sich heraus, dass sowohl das Gewicht als auch die Qualität der Erdbeerfrüchte gesteigert werden, wenn Erdbeerpflanzen an Hecken platziert sind.

Bienen und andere Insekten übernehmen mit ihren Blütenbesuchen eine wichtige Funktion in der Agrarlandschaft. Aufgrund ihres Angebots an Blütenpflanzen und Nistmöglichkeiten stellen Hecken und Waldränder wichtige Lebensräume für Bestäuber dar.

https://bienen-nachrichten.de/2019/bessere-best%C3%A4ubung-dank-hecken/444